Kategorie Social Impact on Employees – Sozial, divers und inklusiv gemeinsam arbeiten

BettercallPaul

Das bayerische Unternehmen BettercallPaul berät seine Kunden:innen in Sachen Software und entwickelt Lösungen nach Maß. Die mentale Gesundheit seiner Mitarbeitenden liegt dem Unternehmen am Herzen. Psychologische Beratung, die allen Mitarbeitenden zur Verfügung steht, ist für das Unternehmen selbstverständlich.

Darüber hinaus steht BettercallPaul für eine familienfreundliche Unternehmenspolitik. Mit flexiblen Arbeitszeiten, Zeitwertkonten und der Möglichkeit, bei Bedarf einen Teil der Arbeitszeit für Homeschooling zu nutzen. Auch der Zusammenhalt wird großgeschrieben. Sommerfeste, Spieleabende oder gemeinsames Kochen stärken das Wir-Gefühl.

Vetter Pharma

Seit 1950 produziert das Familienunternehmen Vetter Pharma lebensnotwendige Medikamente für die Pharmabranche. Da liegt es nahe, dass auch besonderer Wert auf die Gesundheit von Mitarbeitenden gelegt wird. Alle Mitarbeitenden erhalten einen „Vetter Health Gesundheitspass“, mit dem sie verschiedenste Gesundheitsangebote wahrnehmen können. Zum Beispiel Impfungen, Hautscreening oder Ernährungsberatung.

Mit „Vetter Kids“ hat das Unternehmen ein Ferienprogramm für die Kinder von Mitarbeitenden geschaffen. Ob IT, Fußball oder Segelcamp – Vetter Pharma organisiert das Programm und beteiligt sich an den Kosten. Zudem bietet die unternehmenseigene „Vetter Academy“ Qualifizierungs- und Entwicklungsangebote für all diejenigen an, die sich beruflich weiterbilden wollen.

Probst GmbH

Seit 60 Jahren fertigt die Probst GmbH Werkzeuge und Maschinen für den Baustellenalltag.
Die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden, hat für die Probst GmbH Priorität. Die Arbeitssicherheitskleidung wird vom Unternehmen gereinigt, der Gehörschutz individuell auf die Mitarbeitenden angepasst und vegetarisches Essen bezuschusst.

Die Gesundheitsprämie kann in Form eines Tankgutscheins eingelöst werden. Darüber hinaus erleichtert das Unternehmen den Arbeitsalltag unter anderem durch Gleitzeit, mobiles Arbeiten, Dienstrad-Leasing sowie verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung. Um den Zusammenhalt im Unternehmen zu stärken, wurde das Event „Come Together“ ins Leben gerufen. Es findet einmal im Quartal statt und dient dazu, neue Mitarbeitende kennenzulernen.

Kategorie Impact on Earth – effizienter und grüner wirtschaften

W. Neudorff GmbH KG

Die chemische Fabrik W. Neudorff GmbH KG stellt eine Vielfalt umweltschonender Pflanzenpflege-Produkte her. Aus Liebe zur Umwelt, setzt das Unternehmen vor allem auf nachwachsende Roh- und natürliche Wirkstoffe. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden stets dazu ermutigt, mit ihren Ideen zum Umweltschutz im Unternehmen beizutragen.

Produktabfälle werden in den Produktionsprozess integriert und Verpackungen so angepasst, dass sie sich zu 100 Prozent stofflich recyceln lassen. Seit 2011 hat die W. Neudorff GmbH KG die Energieeffizienz in der Produktion um 16 Prozent verbessert. Seit 2021 produziert das Unternehmen klimaneutral. Die eigene Stromproduktion aus Wasserkraft, Solaranlagen und Kraft-Wärme-Kopplung trägt einen wichtigen Teil dazu bei.

Hamburger Hafen und Logistik AG

Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist ein europäisches Logistikunternehmen, das sich vor allem auf die Umladung von Seefrachten sowie Container- und Transportlogistik spezialisiert.
Das Container Terminal Altenwerder, das von der Hamburger Hafen und Logistik AG entwickelt wurde, ist das weltweit erste klimaneutral zertifizierte Container Terminal.

Unter anderem wurden dafür die Antriebe der Container-Transporter von Diesel auf Elektro umgestellt und der Energiebedarf der Züge um ein Drittel gesenkt. Aktuell baut das Unternehmen ein elektrifiziertes Lagerkransystem. Damit sollen Container doppelt so hoch gestapelt werden können. Ziel ist es, die Flächenversiegelung zu reduzieren, Lärmbelästigung zu mindern und keine Schadstoffe mehr in die Luft abzulassen.

Richard Neumayer Gesellschaft für Umformtechnik mbH

Die Richard Neumayer Gesellschaft für Umformtechnik mbH stellt Leichtbaulösungen aus Stahl her und machte sich im Jahr 2020 auf den Weg in eine grünere Zukunft. Das Unternehmen ersetzte drei seiner Induktionsanlagen durch energieeffizientere Anlagen und spart so pro Jahr 2.000 Megawattstunden Strom ein.

Darüber hinaus wird zunehmend auf die Erwärmung der Teile durch Erdgas verzichtet. Stattdessen wird immer öfter die Schmiedewärme für die Wärmebehandlung genutzt. Aufs Jahr gerechnet, bedeutet das mehr als 2.500 Tonnen CO2, die eingespart werden können.
Ihren Wasserverbrauch hat die Richard Neumayer Gesellschaft für Umformtechnik mbH bereits um 20 Prozent reduziert und baut aktuell an einer 700 Kilowatt-Peak (kWp) Solaranlage.

Kategorie Impact of Product – nachhaltig produzieren

Interface Deutschland GmbH (Interface Inc.)

Das Unternehmen Interface hat sich auf die Herstellung textiler modularer und elastischer Bodenbeläge spezialisiert und sich vorgenommen, bis 2040 CO2 negativ zu werden. Seit 1996 hat das Unternehmen bei seinen Teppichfliesen 96 Prozent der verbauten Treibhausgas-Emissionen und 76 Prozent der CO2 Emissionen reduziert.

Mit seinem „Suppliers to Zero“-Programm reduziert Interface auch die Umweltauswirkungen durch Lieferanten. Die Zulieferer müssen ihre Geschäfte sozial, umweltgerecht und krisensicher führen und das durch Audits nachweisen können. Die Verpackungen der Produkte bestehen aus 100 Prozent recyceltem Karton und die Bodenbeläge selbst zu einem großen Teil aus kreislauffähigen, recycelbaren und biobasierten Materialien.

followfood GmbH

Seit 2007 vertreibt die followfood GmbH Lebensmittel nach EU Bio Standard. Das Unternehmen erstellt für all seine Produkte umfassende Ökobilanzen. Im Vordergrund stehen die sechs Fokusindikatoren: Klimawandel, Versauerung, Süßwassereutrophierung, Meereseutrophierung, Landnutzung und Wasserressourcenabbau.

Das Unternehmen setzt vorrangig auf Demeter, Bioland, Naturland und MSC als Mindeststandard für seine Lebensmittel. Darüber hinaus unterstützt die followfood GmbH Landwirt:innen mit einem Fonds auf ihrem Weg zu einer regenerativen Landwirtschaft.

buhl paperform GmbH

Das Familienunternehmen buhl paperform fertigt Verpackungen und Polster aus Altpapier. Bei der Produktion setzt das Unternehmen zu 100 Prozent auf Ökostrom und will ab 2023 ausschließlich Ökogas nutzen. Ein umfassendes und zertifiziertes
Energiemanagementsystem erfasst die Produktionsleistung, den Energieverbrauch und die CO2 Entwicklung des Unternehmens.

Das Altpapier bezieht buhl paperform regional. Die Lieferanten sind verpflichtet, sich an ökologische und soziale Standards zu halten, die vertraglich vorgeschrieben sind. Die Produktion wird bereits in der Produktentwicklung mitgedacht und stetig weiterentwickelt. Ausschuss, der entsteht, wird als Vormaterial in den Produktionskreislauf zurückgegeben.

Kategorie Generali SME EnterPrize

SWOOFLE GmbH

Seit 2013 verkauft und vermietet SWOOFLE Sitzmöbel, die besonders leicht und platzsparend sind. Die ressourcen-schonende Philosophie des Unternehmens lautet: weiternutzen statt neu kaufen. Selbst dann, wenn Technik eingesetzt wird, die nicht die neueste oder energieeffizienteste ist. Muss doch mal was neu gekauft werden, wird streng auf die Klimabilanz geachtet.

Die „#2ndChance“-Reihe des Unternehmens verlängert die Lebenszeit der Möbel. Defekte Einzelteile werden durch Schreddern zurück in den Produktionskreislauf gegeben. Um die Gesundheit seiner Mitarbeitenden zu fördern, plant das Unternehmen aktuell einen Fitnessraum und wöchentliche Trainings für das ganze Team. Im Sinne der Work-Life-Balance setzt SWOOFLE zudem auf flexible Arbeitszeiten und eine Open Vacation Policy.

Steuerkanzlei Bergbauer

Die Steuerkanzlei Bergbauer berät seit 40 Jahren mittelständische Unternehmen in steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen.
Das Kanzleigebäude wurde im Jahr 2002 als größtes Holzhaus Ostbayerns mit rund 1.800 Quadratmeter Nutzfläche errichtet. Beheizt wird das Gebäude mithilfe einer Erdwärmepumpe. Betrieben wird sie mit Strom, der aus einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher kommt.

Regenwasser wird in Zisternen gesammelt. Es wird für die Bewässerung der Außen- und Gartenanlage verwendet und für die Toilettenspülung genutzt. Die Kanzlei ist mit ergonomischen Möbeln ausgestattet, berät Mitarbeitende zum Thema Gesundheit und bietet den Beschäftigten wöchentliche Online-Seminare sowie kostenlose Fort- und Weiterbildungen an (ergonomische Möbel, kostenlose Gesundheitsberatung, Fort- und Weiterbildungen).

GEPA

Das Fairtrade-Unternehmen GEPA arbeitet seit 47 Jahren mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa zusammen. Das Unternehmen ist zertifiziert klimaneutral. In Bereichen wie Standortemissionen, Transport, Pendeln, Dienstreisen oder Verpackung.

Der Schiffstransport des gesamten Kaffee-Sortiments wird über das Projekt „Klima Kollekte“ kompensiert und ausschließlich mit DHL GoGreen versandt. Bei der Verpackung seiner Produkte setzt das Unternehmen unter anderem auf kompostierbare Innen- oder Luftpolsterfolien. Mitarbeitende profitieren vom Dienstrad-Programm, Rabatten auf Bus- und Bahntickets und Weiterbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus bezuschusst GEPA Bildungsurlaube mit bis zu 250 Euro.